Produktionsplanung und -steuerung (PPS)

Produktionsplanung und -steuerung (PPS)

Die Fertigungsfeinplanung ist eine der Kernkompetenzen eines Manufacturing Execution Systems (MES). Denn durch die Verbindung zwischen den Arbeitsplätzen und dem Enterprise-Resource-Planning (ERP) ist sie die Basis die Produktionsplanung.

Feinplanung

Kundenaufträge in Fertigungsaufträge umzuwandeln ist teilweise noch die Aufgabe der übergeordneten Lösung. Danach beginnt die Zuordnung auf geeignete Arbeitsplätze. Dies ist in unserer Lösung optimal möglich, da der Maschinenzustand direkt ersichtlich ist.

Produktionsrückmeldungen

Rückmeldungen der Produktionszahlen werden direkt bei den laufenden Fertigungsaufträgen berücksichtigt. So ist das erwartete Produktionsende an die Produktion gekoppelt.

Umplanung

Die Disposition kann Aufträge dynamisch auf andere Anlagen umplanen, wenn das Produktionsende reißen zu droht. Dies kann durch Maschinenstörungen, Material- oder Personalmangel passieren.

Produktionsunterbrechungen

Wird eine Schicht nicht geplant, wie an Wochenenden oder Feiertagen, so wird dies in der Produktionszeit berücksichtigt. So erhält man die Nettoproduktionszeit die aus Taktzeit und Produktionsmenge ermittelt wird. Und die Bruttoproduktionszeit, die Pausen- und Reinigungszeiten, Schichtausfälle und Einfahr- bzw. Rüstzeiten bei Produktwechseln berücksichtigt.

Individuelle Arbeitsplätze

Arbeitsplätze sind oft in gleichartigen Gruppen zusammengefasst. So können Produkte parallel an mehreren Stellen hergestellt werden. Aber es gibt wenige individuelle Produkte, die nur auf wenigen Maschinen dieser Gruppe produziert werden können. Dies kann innerhalb der MES durch die Artikelpflege präzisiert werden. Denn Ausnahmen erhöhen die Flexibilität.